Diese Ouvertüre - in memoriam Gustav Mahler - wurde für das Blasorchester »Schwarze Pumpe« in Vorbereitung auf den internationalen Blasorchesterwettbewerb
in Ostrava geschrieben.
Das Anliegen des Komponisten war es, alle Register in ihrer Klangschönheit
vorzustellen und den Schwierigkeitsgrad der Höchststufe zu treffen.
Von Gustav Mahler wurden Motive aus seiner »1. Symphonie«, sowie aus »Lieder
eines fahrenden Gesellen« verwendet, welche Hans Hütten dann kontrapunktisch über seine Themen setzt.
Eine dumpfe Einleitung, die durch helle Holzbläser im Unisono kontrastreich
gestalten wird, leitet zu einem melodiösen Teil mit Mahlerscher Kontrapunktik über, der durch einen schnellen, technischen Teil abgelöst wird.
Im »Marcioso« entwickelt sich eine 3. Melodie, die in getragener Form die
Ouvertüre beendet.
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1954 - 1957 Trompeter im damaligen
Pionierblasorchester Meißen.
1957 - 1961 Trompeten-Studium an der
Fachgrundschule der Hochschule für
Musik »Carl Maria von Weber« in
Dresden bei Wilhelm Simon.
1961 - 1964 Studium an der Hochschule
in Dresden.
Ab 1964 Trompeter an dem damaligen
Theater der Stadt Cottbus (heute Staatstheater
des Landes Brandenburg).
1969 Leiter des Jugendblas- orchesters
der dortigen Musikschule.
1972 Lehrer und Fachberater für Blechblasinstrumente
am Cottbuser Konservatorium.
Von 1976-1984 Leiter des Bezirksmusikkorps
Cottbus.
Von 1980-1984 Studium an der Musikhochschule
in Dresden im Hauptfach
Komposition bei den Professoren Rainer
Lischka und Wilfried Krätzschmar.
Seit 1985 freischaffender Komponist in
Cottbus.


