Die Uraufführung dieser Fassung fand im Jahr 1989 durch das »Houndlow Youth
Orchestra« statt, welches auch den Auftrag für die Instrumentierung gab.
Das Werk besteht aus drei ineinander übergehenden Teilen. In der imposanten
Eingangsfanfare gibt Sparke jeder Orchestergruppe die Möglichkeit, sich kraftvoll
und klangintensiv zu präsentieren. Ein zweites, schwärmerisch verspieltes Thema,
wird zunächst im Hornregister vorgestellt und schliesst im weiteren Verlauf das
Gesamtorchester mit ein. Der zweite Teil spiegelt eine wahrhaft schöne Klangwelt
wieder: einfühlsame Kammermusik und ausladende Orchesterkantilenen fügen
sich zu einer harmonischen Klangfarbencollage zusammen. Während die ersten
beiden Teile des Werkes eher harmonisch-melodischen Strukturen den Vortritt
lassen, dominiert im letzten Teil die rhythmische Komponente. In kompositorisch äusserst erfinderischer Art und Weise verknüpft Sparke die unterschiedlichsten
Themenfiguren zu einem Gesamtgewebe, das in einem rasanten Galopp das
Werk zu einem grossartigen »Showdown« führt.
Brass Band - Der Name leitet sich von »brass« (englisch: Messing) ab, der als
Sammelbegriff für Blechblasinstrumente verwendet wird. Möglich wurde die
reine Blechbesetzung durch die Entwicklung der Ventile, dank derer die
Blechblasinstrumente voll chromatisch spielbar wurden.
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Philip Sparke studierte Komposition,
Trompete und Piano am »Royal ollege
of Music«, wo er verschiedene Werke
für das »College Wind Orchestra«
schrieb.
Bereits 1975 machte er auf sich aufmerksam,
als er mit der Ouverture »The
Prizewinners« von der »School Band
Association« einen ersten Preis erhielt.
In der gleichen Zeit wurden seine ersten
Werke veröffentlicht, denen auch bald
zahlreiche Auftragskompositionen folgten.
Mittlerweile zählt Sparke zu den populärsten
Blasorchester- Komponisten überhaupt.
Seine Dirigier- und Lehrtätigkeit
führte ihn bisher in die meisten europäischen
Länder, sowie nach Japan,
Australien, Neuseeland und in die USA.
Er ist Herausgeber bei »Studio Music
Co. London« und Dirigent der »Hillingdon
Brass Band«.


