Jahreskonzert 2016 - KLANG WELTEN

THE ISLAND OF LIGHT

The Island of Light

Die von José Alberto Pina geschriebene Komposition The Island of Light basiert auf dem symphonischen Gedicht „La Isla de la Luz“ und illustriert die Mythen und Legenden, die sich die spanischen Seefahrer über die Insel Menorca erzählten. Pina vertont diese Geschichten in drei Sätzen. Der erste Satz „Cova d’en Xoroi“ handelt von der Legende eines Mohren mit dem Beinamen Xoroi, der nach einem Piratenüberfall auf der Insel zurückgelassen wurde und lange Zeit versteckt in einer Grotte der Insel lebte. Jede Nacht verließ er die Grotte, um sich alle lebensnotwendigen Dinge von der einheimischen Bevölkerung zu stehlen. Niemand vermutete etwas von den Diebstählen, bis eines Nachts eine junge Frau verschwand und man einige Jahre später Spuren im tiefen Schnee eines Ackers entdeckte, die direkt zur Grotte führten. In der Grotte fand man die verschwundene Frau, die inzwischen Mutter dreier Kinder
geworden war.

The Island of Light

Der zweite Satz „Sobre las Tubas“ ist von sehr emotionalem Inhalt geprägt. Mit den Melodien dieses Satzes malt der Komponist ein Bild der Insel aus der Vogelperspektive, das ihn selbst sehr tief berührt.

The Island of Light

 

Das Werk endet mit dem dritten Satz „Los Gigantes“, der von Riesen handelt, die gigantische Steinbauten erschufen, welche noch heute auf der Insel zu sehen sind. Die Besonderheit dieses Stü- ckes besteht nicht nur in der eindrucksvollen Zusammensetzung der einzelnen Stimmen und Melodien, sondern auch darin, dass der Komponist eine CD-Einspielung zu dem Werk aufgenommen hat, die parallel zur Musik der Instrumente das Gesamtbild seines Werkes vervollständigt.

 

 

 

 

 

 

<<zurück
JOSÉ ALBERTO PINA

JOSÉ ALBERTO PINA

* 1984 in Cartagena (Spanien)

José Alberto Pina ist ein zeitgenössischer spanischer Komponist und wurde 1984 in Cartagena geboren. Pina hat Perkussion und Dirigat am Marcia Musik Konservatorium studiert und belegte Meisterkurse an Universitäten in ganz Europa bei renommierten Komponisten wie zum Beispiel bei John Phillips am King’s College in London oder bei Lutz Köhler von der Kunstuniversität in Berlin. Nach seinem Studium entwickelte er sich durch die Zusammenarbeit mit Jan van der Roost, César Álvarez oder Frank de Vuyst weiter. José Alberto Pina wurde schon mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet, u.a. gewann er den ersten Preis der „City of Puertollano Wind Band Conducting Competition” und den ersten Preis des Wettbewerbs „La Font de Figuera“. Viele seiner Werke fokussieren die Mythen und Legenden von Seefahrern und sind fester Bestandteil der modernen sinfonischen Blasmusikkultur des 21. Jahrhunderts.


Harmonie Niederschopfheim e.V.
letzte Aktualisierung: 07.02.2020
Musikverein Harmonie Niederschopfheim e.V.