Jahreskonzert 2018 - INTERVIEW

mit STEFAN KIEFER

Stefan Kiefer

Stefan Kiefer studierte Lehramt an Realschulen mit den Fächern Musik, Mathematik und Biologie an der Pädagogischen Hochschule Freiburg.
Seit 2010 ist er am August-Ruf-Bildungszentrum in Ettenheim tzätig. Daneben ist er seit 2004 ständiger Dozent für Oboe und Musiktheorie bei Jugendlehrgängen der Blasmusikverbände Esslingen, Ortenau und Zollernalb. Stefan Kiefer war außerdem als Dirigent von Blasorchestern tätig und konnte sich bei namhaften Dozenten wie Prof. Dr. Mallory Thompson, Isabell Ruf-Weber, Douglas Bostock und Alex Schillings fortbilden.
Derzeit ist er SOLO-Oboist im Landesblasorchester Baden-Württemberg, wo er ebenfalls wertvolle Impulse für die Arbeit mit Blasorchstern sammelt.

Im April 2018 hat er das Blasorchester Niederschopfheim als Dirigent übernommen.

Was hat Dich dazu veranlasst, Dich beim MVN zu bewerben?
„Meine bisherigen Erfahrungen mit dem MVN sind durchweg positiv. Die Musiker haben Spaß an dem was sie tun und das spiegelt sich auch in der Musik wider. Die Spuren, die Rüdiger Müller musikalisch und menschlich gelegt hat, finde ich sehr beeindruckend. Da fiel mir die Entscheidung, mich zu bewerben nicht schwer.“Stefan Kiefer

Wie sieht eine perfekte Probe für Dich aus?
„Viele kommen freitags nach einer anstrengenden Arbeitswoche in die Probe. Ich hoffe, dass meine Art zu proben den Kopf freimacht und man hinterher all den Stress der Woche vergessen hat – das wäre dann eine perfekte Probe für mich.“

Welchen Komponisten würdest Du gerne einmal kennenlernen?
„Unbedingt Leonard Bernstein. Seine Arbeit als Komponist und Dirigent finde ich sehr beeindruckend. Auch mit Percy Grainger, einem der Urväter der Blasmusik, würde ich gerne mal über seine Musik sprechen. Und natürlich David Maslanka. Seine Musik ist ein Geschenk für die Blasmusik. Leider sind die Herren schon gestorben.“

Wie hast Du das diesjährige Konzertprogramm zusammengestellt?
„Es gibt natürlich verschiedene Konzertmodelle, die man als Dirigent im Kopf hat. In diesem Fall entschied ich mich zuerst für das Hauptwerk „Libertadores“ – ein Stück das meiner Meinung nach perfekt zum Blasorchester Niederschopfheim passt. Aufgrund seiner Thematik und Stilistik ließ es sich dramaturgisch gut in das Konzertprogramm einbinden. Nach einer Ouvertüre folgt ein kolumbianisches Stück, das nicht nur rhythmisch sehr anspruchsvoll ist, sondern auch viele Solo-Stellen beinhaltet. Diese werden von Musikerinnen und Musikern aus den eigenen Reihen gespielt. Die zweite Hälfte beginnt mit einem getragenen Stück, das, wie auch „Libertadores“, die Schlaginstrumente in den Fokus rückt. Nach „Amazonia“ folgt schließlich eine Suite mit typisch lateinamerikanischen Tänzen – ein schwungvolles Ende für unser Jahreskonzert.“

Was möchtest Du mit dem MVN gerne erreichen?
„Wir planen neben dem Jahreskonzert bereits ein zweites musikalisches Highlight, das im Juli stattfinden soll und mit dem wir besonders die Jugendlichen im Verein und im Ort erreichen möchten. Deshalb soll es ein Konzert für und vor allem mit Jugendlichen werden, wobei wir hierfür auch die Kooperation mit der Grundschule Niederschopfheim weiter ausbauen möchten.
Ideen zu solchen und weiteren Projekte habe ich viele. Was sich davon in der Zukunft umsetzen lässt, hängt in erster Linie von meinen Musikerinnen und Musikern ab. Denn an erster Stelle steht für mich immer, dass jedes musikalische Vorhaben vom Orchester mitgetragen wird. Auf jeden Fall reizvoll fände ich die Zusammenarbeit mit einem Chor, da es hierfür mittlerweile sehr gute Literatur gibt. Auch an einem internationalen Wettbewerb würde ich gerne einmal mit dem Blasorchester Niederschopfheim teilnehmen.“

mit Stefan Kiefer sprach Lisa Spitznagel

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Harmonie Niederschopfheim e.V.
letzte Aktualisierung: 07.02.2020
Musikverein Harmonie Niederschopfheim e.V.
Programmheft Jahreskonzert 2018